Willkommen auf der Homepage der Markkleeberger Bürgerinitiative gegen Fluglärm!
Aktuell Meldung der LVZ vom 6.11.2008: Lutz Bergmann, Umweltamtsleiter des Landkreises Leipzig, ist als Vertreter des Landkreises Leipzig in die Fluglärmkommission berufen worden. Dies ist eine Reaktion auf Beschwerden der Markkleeberger Bürger, auch unserer Bürgerinitiative. Wir hoffen, dass sich Herr Bergmann für unsere Ziele, die Vermeidung des Fluglärms in dicht besiedelten Gebieten, einsetzt. Naherholungsgebiet und
bevorzugter Wohnraum im Einflugkorridor?
Markkleeberg ist
Zuzugsgebiet aufgrund seiner einzigartigen Lage im Neuseenland. Die Stadt hat
ehrgeizige Ziele zur Etablierung eines Naherholungsgebietes. Dieser Zustand und
die Pläne sind gefährdet, denn seit einigen Wochen liegt Markkleeberg ebenso wie der Süden und Südosten Leipzigs im Einflugkorridor besonders lauter Frachtflugzeuge.
Mit der Sanierung der
Startbahn Süd und dem Aufbau des DHL Frachtzentrums am Flughafen Leipzig/Halle
ist Markkleeberg zum An- und Abflugsgebiet geworden. Die Situation ist mit den
direkt am Flughafen gelegenen Orten natürlich nicht vergleichbar, die
Intensität und Häufigkeit des Fluglärms kann bzw. wird sich jedoch durch die
aktuell diskutierten Verschiebungen der An- und Abflugrouten und die Zunahme
der Flugbewegungen für Fracht und Militärpersonal noch deutlich verschlechtern.
Durch den Fluglärm sind ein
Verlust an Lebensqualität bis hin zu gesundheitlichen Konsequenzen, ein
deutlicher Wertverlust der Immobilien und negative Auswirkungen auf die
Entwicklung von Markkleeberg und Leipzig zu erwarten. Entscheidend ist, dass die
Lärmbelästigung des dicht besiedelten Südraums Leipzigs und Markkleebergs ohne
eine Beeinträchtigung der Flughafenaktivität und der wirtschaftlichen
Entwicklung in und um Leipzig vermeidbar ist!
Wir
setzen uns für die Minimierung des Fluglärms in Markkleeberg und dem Leipziger
Südraum durch eine Optimierung und Verteilung der Flugrouten unter
Berücksichtigung der Siedlungsdichte und Vermeidung des Überflugs großer
Ortschaften ein. Diese Aktivitäten richten sich nicht gegen den Flughafen Leipzig, wir fordern lediglich eine Vermeidung des Überflugs dicht besiedelter Wohngebiete von Leipzig und Markkleeberg, insbesondere durch die Frachtflüge. Andere Städte machen vor wie das geht. Dies würde dem Flughafen nicht schaden, im Gegenteil, die Akzeptanz des Flughafens und des Flugverkehrs würde erhöht und Leipzig und Umgebung als Wohnort aufgewertet, was ein wichtiger Standortfaktor darstellt (s. Informationen).